{"id":3460,"date":"2015-04-19T10:38:16","date_gmt":"2015-04-19T08:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/alexanderkoch.info\/?p=3460"},"modified":"2025-07-19T10:44:52","modified_gmt":"2025-07-19T08:44:52","slug":"laudatio-auf-stefan-kobel-2015-koeln-den-18-april-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/laudatio-auf-stefan-kobel-2015-koeln-den-18-april-2015\/","title":{"rendered":"Laudatio auf Stefan Kobel (Text, 2015)"},"content":{"rendered":"<p>Die M\u00e4rkte, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015 und sto\u00dfen immer tiefer in \u00f6konomische Dimensionen vor, die nie jemand sah. Dieses historische Gro\u00dfprojekt, das keiner geplant hat und das niemand kontrolliert, zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Tolle Algorithmen errechnen Artist-Rankings und spucken w\u00f6chentlich neue Buy-And-Sell-Listen aus, fantastische Titanen bewerfen sich mit Museumskolossen, Blue Chips steigen wie Raketen und vergl\u00fchen manchmal in Spekulationsblasen. Und schon wieder geht ein Jet zur n\u00e4chsten Messe. Wir staunen und scrollen auf unseren Screens nach unten, um zu sehen, was als N\u00e4chstes kommt \u2013 w\u00e4hrend einige, und zu ihnen geh\u00f6rt Stefan Kobel, mit der Taschenlampe im Maschinenraum unterwegs sind, um nachzuschauen, welche Kr\u00e4fte da am Ruder sind, wer welches R\u00e4dchen \u00f6lt, wo es klemmt.<br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Ich habe mich mal bei Stefan beklagt, wie lausig viele Kunstkritiken sind: einf\u00e4ltige Kolportagen aus dem Lifestyledrumherum des Kunstgeschehens, impressionistische Segelturns auf der lauen See unverstandener Ph\u00e4nomene, notorisches Abschreiben von Pressemitteilungen durch Berufsfeuilletonisten. Deshalb, so Stefans Antwort, sehe er sich als Journalisten. Journalismus hei\u00dft, jemand hakt nach, nennt Namen und Zahlen, macht Zusammenh\u00e4nge klar, die man nicht sieht. Und genau das, so Stefan, passiere viel zu selten. Journalismus, so das ethische Credo der Zunft, ist der Wahrheit verpflichtet. Kommt ihnen nicht auch ein Schmunzeln bei dem Versuch sich vorzustellen, dieses Credo w\u00fcrde in der Kunstwelt gelten? Meine G\u00fcte w\u00e4re da was los! Intransparenz und Kunstmarktgeschehen sind bekanntlich synonyme Begriffe. Stellen Sie sich mal vor, wenn das ein Ende h\u00e4tte. Von den Cayman-Inseln bis London City und von K\u00f6ln bis Abu Dhabi w\u00fcrden die Bildschirme flackern und manche Herzen ihren Takt \u00e4ndern, wenn die Real\u00f6konomie der Kunst \u00f6ffentlich w\u00fcrde.<br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Ich habe ein paar Kollegen von Stefan gebeten, mir ein kurzes Statement \u00fcber ihn zu schicken. Kolja Reichert, 2012 selbst Tr\u00e4ger des Preises f\u00fcr Kunstkritik, schrieb mir: &#8220;Man stelle sich mal vor, Kunstkritiker w\u00e4ren f\u00fcr die Politik- und Wirtschaftsteile der Zeitungen zust\u00e4ndig. Wir w\u00fcrden in einer Feudalgesellschaft voller Korruption leben \u2013 so wie sie der Kunstbetrieb ist, wenn auch in sanftem Gewand. Vielleicht ist ein investigativer Marktjournalismus heute wichtiger als das \u00e4sthetische Urteil.&#8221; Die Pointe ist klar: It\u2019s the economy, stupid! Stefan Kobel geh\u00f6rt zu den wenigen unabh\u00e4ngigen K\u00f6pfen, die etwas Licht ins Mysterium der Zahlen und Werte bringen. Aus dem studierten Kunsthistoriker, der 2001 die Promotion hinschmiss, um f\u00fcr das Onlinemagazin <span class=\"html-span xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x1hl2dhg x16tdsg8 x1vvkbs\"><a class=\"x1i10hfl xjbqb8w x1ejq31n x18oe1m7 x1sy0etr xstzfhl x972fbf x10w94by x1qhh985 x14e42zd x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xkrqix3 x1sur9pj x1fey0fg x1s688f\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fkunstmarkt.com%2F%3Ffbclid%3DIwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBExSFVOYUFxaWR6UU5oRmdOSgEeehhDWkl_s0rqVzamJEiq9xqcFZ4jd6NhEeU5Gkh6CWMVWnu8YtF8qvz5dzU_aem_X85-f_W5Y7hJHX2K3ucwrA&amp;h=AT3fNfHiHDGWFkMFMu78Fein3FP3wOLFCxbsx9_xy8hVi_afB2yxUCvUOusO4q7CdC1ht_uMeiFHDFoFVKSckxB1BeAImnm-FMahDAxb_UNB3UKEiWQBLpCsUFVLwzWL10Bzl7S1Yn2XZJUBlOQ2lg&amp;__tn__=-UK*F\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">kunstmarkt.com<\/a><\/span> zu schreiben \u2013 ein Abenteuer, das nach sechs Wochen endete \u2013 ist ein Marktexperte geworden. <br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Auch wenn er k\u00fcrzlich spitz einige Sammler als Troph\u00e4enj\u00e4ger bezeichnete, \u201edie mit den Ohren Wandschmuck f\u00fcr ihr Dritt- oder Viertdomizil in London oder Paris kaufen\u201c, ist er vor allem eine Stimme der Rationalit\u00e4t, die auch wenn sie humorig wird bei der Sache bleibt. Er kann uns erkl\u00e4ren, wie sich makro\u00f6konomische Entwicklungen in der Kunstwelt spiegeln. Er kann sagen, ob ein neuer Kunsthedgefonds Mumpitz ist und wer diesen Mumpitz verzapft hat, wer welche Messen aufkauft und warum, wer den Markt f\u00fcr chinesische Vasen, holl\u00e4ndische Stillleben des 17. Jahrhunderts oder den deutschen Expressionismus kontrolliert, oder in irgendeinem Stiftungsrat f\u00fcr das sorgt, was wir dann \u2013 in der Regel meist ohne Namen und Hintergrundmotive \u2013 sp\u00e4ter in der Zeitung lesen. <br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Das Handelsblatt von diesem Wochenende w\u00fcrdigt Stefan Kobels Hintergrundwissen: \u201eIn Bilanzen entdeckt er Unstimmigkeiten zwischen Euro und Dollar, (&#8230;) und er setzt sich auch dann in eine Hauptversammlung eines Datenbank-Anbieters, wenn die Sitzung l\u00e4nger dauert als ein Arbeitstag Stunden hat.\u201c Astrid Mania, Tr\u00e4gerin des Kritikerpreises 2013, unterstreicht das: \u201eStefan ist in seiner Preis- und Provenienzforschung so beharrlich wie ein Terrier, der sich in eine Wade verbissen hat. Und das meine ich durchaus \u2013 dieses Wort mag Stefan \u00fcbrigens sehr \u2013 liebevoll.\u201c Georg Imdahl pflichtet bei: \u201eStefan hat einen \u00dcberblick \u00fcber den internationalen Handel und damit ein fundiertes Wissen \u00fcber Bewegungen und Preisverl\u00e4ufe zahlreicher Kunstwerke auf dem Markt, das manchen Anbietern wohl nicht gefallen kann.\u201c \u201eSeine Spezialit\u00e4t ist, die Strippenzieherei im Hintergrund zu beleuchten\u201c, sagte mir Christiane Fricke vom Handelsblatt und f\u00fcgte hinzu: \u201eIch sch\u00e4tze seinen Mut, auch den zur S\u00fcffisanz und Ironie.\u201c <br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>All das ist nachzulesen in Kobels Artikeln f\u00fcr <span class=\"html-span xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x1hl2dhg x16tdsg8 x1vvkbs\"><a class=\"x1i10hfl xjbqb8w x1ejq31n x18oe1m7 x1sy0etr xstzfhl x972fbf x10w94by x1qhh985 x14e42zd x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xkrqix3 x1sur9pj x1fey0fg x1s688f\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fartmagazine.cc%2F%3Ffbclid%3DIwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBExSFVOYUFxaWR6UU5oRmdOSgEeu3KGDcIH_Krp7T5d8J13Dym1naNdAN5tVqOUseiq5J1DT8_LMXIug27ioVQ_aem_GhZVO4TQ7fhv8v01C8dEEQ&amp;h=AT0xBD6R8OPsVUcxS0obGvQq_atg8VcKYHj-QZs8FPPy0CvvJ30BI-VaslgGc7sD-yy1tDQwNGNhHEoEv_7jndKhlK4hOZiLQi3xK5RJIPKwp2X1Yx7JuYD0QIxMPvTIGBFuxMF-5qGU3MMu4NdhSw&amp;__tn__=-UK*F\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">artmagazine.cc<\/a><\/span>, das Handelsblatt, den Tagesspiegel, Monopol; im Laufe der Jahre schrieb er sich quer durch die meisten deutschsprachigen Zeitschriften, Kunstmarktseiten und Feuilletons. Erw\u00e4hnenswert sind seine teils besonders bissigen Texte f\u00fcr das artnet Magazin 2007 bis 2010. Kobels Kunstwoche, die jeden Montag auf der Website <span class=\"html-span xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x1hl2dhg x16tdsg8 x1vvkbs\"><a class=\"x1i10hfl xjbqb8w x1ejq31n x18oe1m7 x1sy0etr xstzfhl x972fbf x10w94by x1qhh985 x14e42zd x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xkrqix3 x1sur9pj x1fey0fg x1s688f\" tabindex=\"0\" role=\"link\" href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fzilkensfineart.com%2F%3Ffbclid%3DIwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBExSFVOYUFxaWR6UU5oRmdOSgEe_FjxMy_DdvxLhEUOuCWwltbTHgpOo9JAUJMK4AZiiKTZms0VaSpIrY5dnpE_aem_qu5wvKAUNbdYH5g_dUlDdw&amp;h=AT0PKj_soa2tm-Z_BtFqCK9LabNZFYfKdZesq7hTCG0dvA_Osg0Ye6mrhZPMt718IPQ-m9FHNJbs_43YbHxwU55W49FVTBQQms3qmCjwyQeGMFAmPZEV-Bgrpg_OXNtiaHLnYyawdm8Sm5UKFToLVw&amp;__tn__=-UK*F\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">zilkensfineart.com<\/a><\/span> erscheint, ist der Perlentaucher der Kunstmarktberichterstattung, geschrieben in wei\u00dfer Schrift auf freudlos grauem Grund, der gef\u00fchlt so neutral ist wie die Graukarte, mit der Fotografen die Realit\u00e4tsn\u00e4he ihrer Bilder justieren. Das Vergn\u00fcgungsbarometer bleibt bei der Lekt\u00fcre manchmal eher im unteren Drittel, Pr\u00e4zision geht vor Pointe, Information vor Ger\u00fcchtek\u00fcche, und wenn Stefan aus letzterer berichtet sortiert er f\u00fcr uns sorgf\u00e4ltig die Wahrscheinlichkeiten im undurchsichtigen Indizienwald.<br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Stefan wei\u00df, dass das \u00f6ffentliche Bild der zeitgen\u00f6ssischen Kunst schief h\u00e4ngt. W\u00e4hrend manche seiner Kolleginnen und Kollegen die Menschen glauben machen, die Kunst sei ein Tummelplatz der Reichen und Sch\u00f6nen, die zwischen Miami und Venedig ihr kleines Hollywood veranstalten, klappert Stefan weltweit Messen, Biennalen und Galerien ab, um f\u00fcr uns ein differenzierteres Bild zu zeichnen. Er wei\u00df und sagt auch, dass Messen wie die Art Cologne kein Barometer der zeitgen\u00f6ssischen Kunst sind, sondern nur jenen Ausschnitt wiedergeben, der als handelbare Ware in Kojen und Wohnzimmer passt und eher seltener als h\u00e4ufiger \u00f6ffentliche Relevanz besitzt. Er schreibt auch unterhalb der 100.000-Dollar-Marke, schaut auf die ganze Breite des Mittelfeldes, gerne auch dahin wo es gerade nicht hei\u00df her geht, w\u00fcrdigt gute Arbeit, wo sie geleistet wird und meckert, wo nicht. <br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Das journalistische Beharren auf Objektivit\u00e4t, Ausgewogenheit und Transparenz ist eine emanzipatorische Tugend. Aber Emanzipation, das vergisst man in der Kunstwelt gerne, ist oftmals Basisarbeit. M\u00fchsam, unsexy, voraussetzungsreich. Legend\u00e4r sind in diesem Zusammenhang \u00fcbrigens die Schnappsch\u00fcsse von Stefans Hotelzimmern, die er in Serie auf seiner Facebookseite postet. Manchmal leide ich mit ihm, wenn er einmal mehr irgendwo angekommen ist, wo man lieber gleich wieder weg m\u00f6chte. An dieser Stelle muss \u00fcbrigens mal gesagt werden, dass all der Luxus und das viele Geld, von denen oft die Rede ist, wenn von Kunst gesprochen wird, an einer Stelle niemals ankommen: Bei den Kritikern. Alle anderen Akteure im Kunstbetrieb haben zumindest die Aussicht, etwas vom monet\u00e4ren Kuchen abzubekommen. Seri\u00f6se, unabh\u00e4ngige Kritik nicht. Und t\u00e4glich vorurteilsfrei die Gewinnaussichten Dritter zu analysieren ohne diese Aussichten zu teilen, verlangt unseren gr\u00f6\u00dften Respekt. Auch dem, finde ich, gilt die Anerkennung mit diesem Preis. <br class=\"html-br\" \/><br class=\"html-br\" \/>Werte Festgemeinde, die Jury wollte offensichtlich ein Zeichen setzen. Sie w\u00fcrdigt mit Stefan Kobel eine \u201eunabh\u00e4ngige Instanz auf einem Gebiet, auf dem eigenst\u00e4ndige Berichterstattung und unabh\u00e4ngige Urteilskraft viel zu h\u00e4ufig Mangelware sind.\u201c Lieber Stefan, der deutsche Kritiker Wolfgang Max Faust schrieb vor 20 Jahren in sein Tagebuch: \u201eWas geschrieben wird hat wenig mit dem zu tun, was gelebt wird.\u201c Wir brauchen dringend Terrier, die die Courage haben, in die richtigen Waden zu bei\u00dfen und trocken und sachlich gegen die teils sch\u00f6ngeistige Verharmlosung, teils comichafte \u00dcberzeichnung des Kunstgeschehens anzuschreiben. Und ich w\u00fcrde dir gerne auch einen Schubs mitgeben: da ist noch Luft nach oben. Investigativer Marktjournalismus kann heute vielleicht mehr als jedes andere schreibende Genre davon erz\u00e4hlen, was im Kunstbetrieb wirklich gelebt wird. Ich gratuliere dir.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ADKV-ART COLOGNE Preis f\u00fcr Kunstkritik, K\u00f6ln<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3461,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"rop_custom_images_group":[],"rop_custom_messages_group":[],"rop_publish_now":"initial","rop_publish_now_accounts":[],"rop_publish_now_history":[],"rop_publish_now_status":"pending","footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-3460","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lectures","entry"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":true},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3460"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3460\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3466,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3460\/revisions\/3466"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexanderkoch.info\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}